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Werde dir über deinen Wert klar - für dich, nicht für die anderen.

So stärkst du dein Selbstwertgefühl

Wenn du nicht gerade wahnsinnig von dir überzeugt bist, dann wirst du dich vermutlich häufiger mit anderen vergleichen. Stimmts?

Suchst du im Außen bei anderen nach Anerkennung und Bestätigung? Bemisst du deinen Wert daran, wie beliebt du bei anderen bist?

Für dein Selbstwertgefühl ist das keine gute Sache. Denn meistens wird dabei herauskommen, dass deine Freundin schlanker ist als du, dein Kollege beliebter, deine Nachbarn glücklicher und deine Schwester erfolgreicher.

Aber glaube mir, damit bist du nicht alleine. Nur wenige Menschen lernen, ihren Wert in sich selbst zu finden, sich so anzunehmen, wie sie sind.

Alle anderen sind besser als ich!

Wenn du selbständig bist, siehst deine erfolgreicheren Mitstreiter*innen denkst: „Na toll, das Feld ist abgegrast. So erfolgreich werde ich nie.“

Als Angestellte hast du vielleicht eine Kollegin, die immer bestens vorbereitet und super organisiert ist und niemals etwas vergisst. Und als wäre das nicht genug, hat sie auch immer gute Laune.

Oder du bist Mama und siehst andere Mütter, die alles dabei haben, was ihre Kinder brauchen. Du vergisst regelmäßig die frischen Windeln. Dazu sehen sie top gestylt aus und machen regelmäßig Sport, während du froh bist, wenn du deine Jogginghose gegen eine Jeans austauschst.

Ganz schnell meldet sich hier dein innererKritiker zu Wort und macht dich ganz klein und unbedeutend.

Hast du schon mal gefragt, was dahinter steckt?

Würdest du deine Kollegin fragen, wie sie deine Arbeitsweise wahrnimmt, würde sie sehen, wie flexibel du bist und wie gut du improvisieren kannst. Während sie feste Strukturen benötigt und sich dadurch nicht kreativ fühlt.

Würdest du andere Selbständige fragen, würdest du von Ängsten, Problemen, Komplexen und all der Arbeit erfahren. Nachts schlafen ist auch nicht.

Fragst du die gut organisierten Mütter, erfährst du, dass sie morgens um 5 aufstehen, um alles zu packen, sich ziemlich allein gelassen fühlen und einen enormen Druck auf sich spüren, die perfekte Mami zu sein.

Wir haben so oft den Eindruck, dass andere perfekt sind. Aber niemand ist perfekt. Und Perfektionismus sollte auch nicht dein Maßstab sein.

Was kannst du also tun?

  1. Frage dich: Was kann ich gut?
    Schreibe alles auf, was du gut kannst und was du an dir magst. Von deiner schönen Handschrift, über deine Empathie bis hin zu deinen Talenten. Überlege, was deine Ressourcen sind: Du kannst gut improvisieren, bist belastbar, hast schon so manchen Sturm überstanden.

Und ganz wichtig: nicht kleckern, sondern klotzen! Es steht ja auf Papier und nicht auf deiner Stirn. Also nieder mit der Bescheidenheit.

  1. Schau, was die anderen machen und lass dich inspirieren.
    Wenn andere besser, erfolgreicher, sportlicher und besser organisiert sind, dann betrachte das als Inspiration. Nicht als Vergleich, was du nicht kannst. Betrachte es als Ziel, wo du hinmöchtest, als Wegweiser, was du noch lernen könntest, als Motivation, dich zu entwickeln.

Was kannst du verändern, was kannst du noch lernen, was kannst du dir abgucken?

  1. Freu dich, wenn andere etwas richtig gut können
    Freude für das Glück anderer zu empfinden, bringt deine Gedanken- und Gefühlswelt auf eine andere Ebene. Du bist nicht mehr im Mangel und klein und unbedeutend. Nein, du spürst die positive Energie von Freude und es wird dir viel leichter fallen dranzubleiben, etwas zu verändern und dich zu motivieren. Denn diese Freude möchtest du auch für dich empfinden.

Das alles funktioniert auch für deine Kommunikation. Probiere es aus!

Wenn du Fragen dazu hast, melde dich gerne bei mir: hallo@madeleinekumbartzki.de

P.S.: Hast du schon das Notfall-Kit, für den Fall, dass es dir die Sprache verschlägt?

Alles Liebe
Madeleine

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